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Psychoneuronalogie
die Kongruenz von neuronalen & psychischen Prozessen


Neurowissenschaftliche Forschung & Erkenntnisse weisen darauf hin, dass  auch bei uns Menschen der Antrieb für unsere Aktivitäten vornehmlich einen unbewussten (sub­kortikalen) Ursprung hat.
Das bedeutet, dass menschliche Initiativen weitgehend aus unbewussten Quellen stammen, die Gedanken, Gefühle, Körpervorgänge und Verhaltensweisen aktivieren
.
Unachtsamkeit, Passivität, Resignation, Uneinsichtigkeit, Sturheit, schlechtes Befinden, gewisse Dispositionen und vor allem auch Stress lassen diese Prozesse weitgehend ungebremst zur Wirkung kommen. Die Folge: Im negativen Fall sind wir unseren alten, fest eingelernten und schädlichen Programmen hilflos ausgesetzt. Zusätzlich lässt der damit einhergehende Stressanstieg die alten Muster noch unkontrollierter durchschlagen.

Unbewusste Antriebe – bewusst-willentliches Denken

Hinsichtlich des Entstehens des Antriebs für eine Reaktion oder Verhaltensweise haben wir keinen freien Willen. Unser psychoneuronaler Autopilot steuert uns – völlig unbewusst.

Jedoch: Zwischen dem Impuls und der vollen Ausbreitung des Reaktions-Geschehens besteht ein Zeitfenster, das es ermöglicht, durch bewusst-willentliche (vorwiegend präfrontal-kortikale) Denk-Aktivitäten gegen die unbewussten Prozesse ein Veto einzulegen, diese zu (zumindest teilweise) zu neutralisieren und zu korrigieren.

Noch effektiver sind vorbeugende Maßnahmen vor potenziell widrigen Situationen sowie eine regelmäßige Erinnerung an das wünschenswerte Mindset.

Diese Fähigkeiten unterscheiden uns Menschen grundsätzlich von den Affen – zumindest potenziell.

Die Basis für eine Verbesserung:

SR-Intelligenz

1. Selbst-Resetting: loslassen, befreien, entschleunigen, entstören, entspannen, normalisieren. Kurze, effiziente Trainings-Einheiten dienen dazu, einen erwünschten Ausgangs-Zustand relativ rasch herzustellen und möglichst lang aufrechtzuerhalten.  

2. Selbst-Reflexion: In sich gehen, über sich selbst, das Befinden, die Denk- und Verhaltensweisen, die Umstände, Entwicklungen, Ergebnisse und Potenziale nachdenken.

3. Selbst-Rekognition: Die gewonnenen Informationen und Zusammenhänge richtig bewerten sowie entspre-chende Erkenntnisse gewinnen und Schlussfolgerungen ziehen: Ziele, Maßnahmen, Therapie-, Trainings-Programme, Umsetzungsschritte definieren

4. Selbst-Regulierung: Kognitionen (Denkinhalte, Denkvorgänge, Denkprodukte), Emotionen, Körperzustände, Befinden und Verhaltensweisen selbst bestimmen und steuern - Therapie-, Trainings-Programm regelmäßig und gezielt anwenden.

5. Selbst-Revision: Auswirkungen, Ergebnisse und Fortschritte evaluieren, korrigieren und sukzessive optimieren – aus den gemachten Erfahrungen lernen.

    N ä h e r e s